Hirnspuk

Irland – 15. Tag – Bray

Unser letzter Zwischenstopp vor Dublin ist Bray – um genau zu sein Bray Head.

Wir parken am Bray Head Parkplatz und riechen beim Aussteigen sofort die Meeresluft. Uns bietet sich eine schöne Aussicht aufs Meer Richtung England – so weit können wir aber nicht schauen.

Wir machen uns auf den Weg den Cliffwalk entlang. Dabei finden wir uns zwischen einem recht steilen, steinigen, bewachsenen Hang und eine tieferliegenden Eisenbahnstrecke, die uns vom noch weiter unten liegenden Meer trennt. Leider sehen wir durch die Trasse immer auch eine Oberleitung, die es verhindert, hier schöne Fotos zu machen.

Nach etwas Laufen erreichen wir die Ruine eines alten „Zollhauses“, denn dieser Weg war wohl einer der ersten Tourismus-Wege – die Besucher mussten hier für die Nutzung des privat angelegten Weges einen kleinen Obulus entrichten.

Wir können über die Treppe der Ruinen etwas den Hang hinauf laufen und haben von dort einen sehr schönen Ausblick über die Landschaft. Von hier entdecken wir auch einige Vögel, die im Meer unten herumdümpeln, schwimmen, und auf einmal auch wie gestochen über das Wasser fliegen. Wir fragen uns, was das für Vogel sind, Möwen und Kormorane erkennen wir, da sind aber noch Vögel die am Rücken und Kopf schwarz sind und am Bauch weiß, fast wie Pinguine, aber sie können fliegen. Eine spätere Google-Suche und Vergleiche mit unseren Fotos verrät uns, dass es sich um Trottellummen und ein paar Tordalke handelte.

Warum sind wir eigentlich nochmal hier her gekommen?
Ja genau – wir möchten Europas ersten Geocache finden – was wir ein wenig später auch erfolgreich machen. Wo genau der Cache ist, muss jeder interessierte selbst entdecken – wir wollen ja nicht spoilern.

Der Cliffwalk in Bray ist sehr schön und ist definitiv einen Besuch wert – und für die Geocacher unter euch natürlich ein Must-Have 🙂

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