Hirnspuk

Reisetipp: Wie bezahle ich im Ausland?

Im Heimatland ist es recht einfach und gewohnt… Wir bezahlen mit Bargeld, EC-Karte oder evtl. auch Kreditkarte – eben so wie wir es gewohnt sind.

Doch wie ist das im Ausland?

Nun, das kommt drauf an – in einigen Ländern wird eigentlich überall „Karte“ akzeptiert, in anderen ist dann doch auch das eine oder andere mal Bargeld angesagt.
Beim Thema „Karte“ ist wichtig, dass in den meisten Ländern nur Kreditkarten (also bspw. Visa oder MasterCard) akzeptiert werden. Und selbst wenn die giro-Card („EC“) akzeptiert wird, ist ein Einsatz nicht unbedingt empfehlenswert. Warum? Erkläre ich im folgenden.

Achtung, egal ob „Karte“ oder Bargeld, hier lauert eine unerwartete Kostenfalle:

Je nach Bank können bei Zahlung und gerade beim Abheben von Bargeld nicht unerhebliche Gebühren berechnet werden.
Hier ein paar Beispiele, die ich bei verschiedenen Banken gefunden habe:
– Auszahlungsgebühren für Bargeld, bspw. 1,99% mit Kreditkarte (Fremdwährung) oder 5 EUR mit giro-Card bei einer großen Direkt-Bank
– Fremdwährungsgebühren (in nicht Euro-Ländern, die auf den Umrechnungskurs aufgeschlagen werden) bspw. 1%, mind. 1,50 EUR bei einer großen deutschen Bank
– Gebühren bei Zahlung mit giro-Card 1,99%, mind. 1 EUR
– Automatengebühren bei der Bargeldauszahlung

Gegen die meisten dieser Kosten – nämlich alle Kosten die von meiner Bank kommen würden – habe ich aber für mich eine einfache Lösung gefunden:

Eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr, die egal ob bei der Zahlung oder dem Geldabheben keine Umrechnungsgebühr berechnet

– ich muss also nur noch aufpassen, ob der jeweilige Automat (Bank o. Betreiber) selbst eine Gebühr erhebt.

Ich hatte vorher schon eine MasterCard, mit der ich überall auf der Welt kostenlos bezahlen kann, sie hat aber einen riesigen Nachteil: Ich muss genau darauf achten, die Rechnungs-E-Mail nicht zu verpassen, ansonsten werden Zinsen fällig und die sind nicht zu knapp.

Bei der nun neu von mir gewählten kostenlosen VISA-Kreditkarte sind die Zinsen auch nicht gerade gering, ich kann die Rechnung aber zu 100% von meinem Konto einziehen lassen (Lastschrift). Solange mein Konto entsprechend gedeckt ist, habe ich also keinerlei Kosten zu befürchten.

Ein weiterer Bonus ist eine 60 EUR Gutschrift, die der Anbieter verspricht, wenn man bis zum 30.04. beantragt und innerhalb von 8 Wochen die Karte einsetzt – das nehme ich natürlich gerne mit :)

Die Kreditkarte wird von der Hanseatic Bank herausgegeben, und ich kann die dazugehörige praktische App nutzen. Die Beantragung inkl. des 60 EUR Bonus läuft aber über die Partnerfirma PaySol. Der Antrag inkl. Video-Ident ging super schnell (Post-Ident ist als Alternative möglich) und die E-Mail mit den Login-Daten zum Online-Bereich/der App kam auch recht zügig. So konnte ich die Karte gleich kontaktlos über Google Pay einsetzen, bevor die echte Karte überhaupt angekommen ist.

Die Kreditkarte, die ich gewählt habe, nennt sich Deutschland-Kreditkarte Classic* und kommt in schlichtem Schwarz mit kleinem silbernem Brandenburger Tor daher.

Reisetipp: Wie bezahle ich im Ausland?

Für alle mit Interesse, ein m.E. sehr gutes Angebot für die nächste Reise zu „schießen“, hier der Link zur Preisliste*, um meine Beschreibungen nachvollziehen zu können… oder gleich der Link zum Antrag*, für schnell Entschlossene.

Auch wenn sich der ganze Beitrag beim nochmal Lesen doch sehr nach Werbung anhört: Ich hoffe, ich kann damit dem einen oder anderen helfen, einen unbeschwerten Urlaub zu erleben.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um meine eigene Meinung/Erfahrung, ich habe alles nach bestem Wissen beschrieben, kann aber nicht für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Informationen garantieren. Alle Informationen also ohne Garantie, Haftung o.ä.
Alle Interessierten informieren sich bitte selbst auf der verlinkten offiziellen Seite von PaySol.

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