Hirnspuk

Island Tag 14 – Snæfellsnes – Arnarstapi

Weiter geht es nach Arnarstapi und damit – da sind wir sehr sicher – wieder in die Zivilisation, wenn man die Kreuzfahrt-Massen so nennen darf. Nach 5 Minuten Fahrt wird unsere Vermutung bestätigt: da parken doch wirklich 5 Reisebusse – na gut, schauen wir mal. Wir laufen vom Parkplatz an der Steinstatue des Halbtrolls Bárður Snæfellsás vorbei zum ersten Aussichtspunkt und haben das Glück, dass gerade ein Schwall an Personen wieder geht, so können wir die Basaltsäulen-Klippen doch recht gut betrachten. Weiter geht es die Küste entlang und zu einer sehr schönen Lavabrücke. Hier fragen wir uns jedoch, warum hier wohl überall sie Begrenzungsseile zum Schutz der Natur gezogen wurden, wenn dann doch ignorante Besucher drüber steigen, um ihre gestellten Fotos zu machen. Warum muss man sich so denn benehmen? Sehr schade.

Wir laufen weiter die Küste entlang und es wird merklich leerer. Wir sind zwar nicht sehr weit von den Bussen entfernt, aber zum Glück scheinen sich die meisten Besucher in einem bestimmten Radius darum aufzuhalten. So können wir noch weitere „Löcher“ im Boden betrachten, die sich dann effektiv als weitere Lava-/Basaltbrücken entpuppen, denn sie haben eine Verbindung zum Meer.

Nach schönen Eindrücken laufen wir zurück zum Parkplatz, auf dem sich mittlerweile die Busanzahl auch drastisch reduziert hat. Wir sind der wagen Hoffnung, in den hier befindlichen Restaurants/Bistros etwas interessantes und bezahlbares zu finden, denn langsam wird unsere Wegverpflegung etwas eintönig. Doch wie befürchtet, gibt es weder das eine noch das andere und daher schon gar nicht eine Kombination von beidem. So fahren wir erst einmal weiter.

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