Nach unserem Besuch des Plas Newydd fahren wird eine knappe Stunde von Llangollen in Richtung Süden. Wir legen einen kurzen Zwischenstopp bei Tesco für ein Meal Deal als Mittagessen ein – auch praktisch, dass es hier immer recht gute Toiletten gibt.
Dann erreichen wir Powis Castle (National Trust). Der Parkplatz ist recht voll, wir finden aber nach kurzer Suche noch einen Platz. Der Eintritt ist für uns dank INTO wieder kostenlos.
Das Schloss zeigt sich uns als großes, rotbraunes Gebäude mit riesiger Gartenanlage auf mehreren Ebenen. Wir besichtigen erst einmal das Innere, da das Gebäude selbst vor dem Garten schließt. Einige Räume sind wegen Elektroarbeiten (für längere Zeit) gesperrt, dies wird aber als eine Art kleines, nettes Suchspiel für Kinder genutzt – in jedem Raum haben die Elektriker etwas „liegen gelassen“ (Kabel, Helme, Lampen etc.), dazu finden wir immer wieder kleine als Elektriker verkleidete Mäuse und Zettel mit Aufgaben oder Fragen.
Insgesamt gibt es aktuell auch viele Infos zur Hauselektrik und Beleuchtung, da früher vornehmlich Öllampen genutzt wurden und dann – als elektrisches Licht salonfähig wurde – entsprechend umgerüstet wurde. Das Haus selbst ist für uns nicht ganz so spannend (das übliche), aber es hat sehr hohe, große Räume mit vielen Stuckdecken und Deckengemälden. Im Inneren dürfen wir leider keine Fotos machen.
Die Gärten sind deutlich interessanter: terrassenartig angelegt, mit vielen Blumen, die nach unserem Geschmack teils etwas wild belassen sind. Es gibt außerdem noch sehr ungewöhnlich geschnittene Bäume (Eiben), die sehr knubbelig oder teils wie ein fallengelassener Klumpen wirken. Dazu natürlich noch ein Formal Garden, außen herum eher waldartig mit viel blühendem Rhododendron. Das Wetter wird hier übrigens entgegen heute früh immer sonniger.
Wir sind insgesamt etwa 2,75 Stunden vor Ort und verlassen den Garten pünktlich eine halbe Stunde vor Schließung.
Von Powis Castle fahren wir eine knappe Viertelstunde ins nahegelegene Berriew, einem kleinen Ort, in dem unsere Unterkunft, das Talbot Hotel (ein Pub mit Zimmern), liegt. Wir checken ein und bekommen direkt die Info, dass es heute kein Abendessen im Pub gibt. Nach dem Zimmerbezug schauen wir kurz nach Restaurants, die uns zusagen, und reservieren auch gleich online etwas für später.
Dann noch einmal kurz raus: ein Cache am nahegelegenen Fluss will gefunden werden. Dabei beobachten wir einen Seidenreiher (vermutlich), der dort recht entspannt am Ufer steht. Anschließend fahren wir nur etwa 3 Minuten zum Horseshoe Inn, wo wir uns ein leckeres „Sharing Board“ mit verschiedenem Fingerfood teilen.
Zurück im Kaff laufen wir für einen kleinen Verdauungsspaziergang noch zum nahegelegenen Aquädukt. Wir spazieren darüber und am Kanal entlang ubd suchen dabei zwei Caches, die sich uns aber leider nicht zeigen wollen. Zurück geht es direkt auf der Straße, aber zum Glück ist dort fast kein Verkehr. Im Ort selbst zeigt sich ein weiterer Cache direkt. Kurz vor unserer Unterkunft machen wir noch einen kurzen Abstecher an der Kirche vorbei und unter der Krähen-Kolonie hindurch, dann ab zurück aufs Zimmer.
Dort wird vor allem noch etwas länger gebloggt, um ein bisschen vom Vortag aufzuholen – dank schnellem Internet klappt das echt gut. Parallel noch ein bisschen lesen und den morgigen Tag planen (inkl. Parkplatzrecherche) und dann ab in die Falle.









































