Hirnspuk

Schottland – Tag 6 – Isle of Skye Nordroute – Teil 1

Nach einem guten Frühstück stehen wir vor der schwierigen Frage: Heute die Nord- oder die Westroute? Leider ist sowohl heute als auch morgen Regen angesagt und auf beiden Routen haben wir Wanderungen mit eingeplant. Da es morgen vormittags zwischenzeitlich trocken sein soll, entscheiden wir uns, die Westroute mit etwas längerer Wanderung auf morgen zu legen und begeben uns daher heute nach Norden.

Der erst Stopp bei nur leichtem Niesel sind die Bride’s Veil Falls, ein schöner Wasserfall direkt neben der Straße. Wir laufen ein wenig den Berg hinauf, um ihm näher zu kommen und ein paar Fotos zu machen. Das Unterfangen ist bei einem teils Pudding-artigen Boden nicht das Einfachste.

Weiter geht es zu den Lealt Falls. Hier laufen wir zunächst zur Küste und lassen unseren Blick über das Meer schweifen. Unten am Wasser wurde früher wohl Diatomite abgebaut, davon erzählen ein paar hinterlassene Ruinen. Nun zieht es uns aber auch zum Wasserfall, der effektiv unter der Straße beginnt und zweistufig ist – ein schöner Anblick. Beim Weiterfahren verabschieden uns noch zwei Schafe am Rand der Abfahrt – nette Tiere.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Kilt Rock mit den Mealt Falls. Die Steilklippe, die wir vor uns sehen, erinnert uns doch sehr an Irland. Dazu gibt es noch einen majestätischen Wasserfall, der sich ins Meer ergießt. Ein Zwischenstopp hier ist auf jeden Fall zu empfehlen, auch wenn hier etwas mehr Menschen sind, die im Weg rum stehen. Wer bei besserem Wetter her kommt und Glück hat, kann sogar Wale und Delfine beobachten.

Nachdem sich die lebenden Tiere im Meer nicht zeigen wollen, greifen wir bei unserem nächsten Punkt einfach auf welche zurück, die sich zwar verstecken, aber nicht flüchten können. Naja um genauer zu sein, ihre Fußspuren. Wir halten am An Corran Beach, einem kleinen Sandstrand mit vielen teils sehr großen Basaltblöcken und Spuren von Dinosauriern. Auf Grund von recht hohem Wasserstand und dem anhaltenden Regen können wir aber leider nicht sonderlich nah an die Spuren heran klettern – wir meinen aber welche von oben ausmachen zu können. Im Auto dann noch eine kleine Mittagspause und weiter geht’s.

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