Nach dem Frühstück checken wir aus – wie schon bei der Ankunft ganz unkompliziert: Schlüssel zurück ans Brett hängen und tschüss. Immerhin sind wir heute Morgen nicht mehr eingeparkt wie noch in der Nacht zuvor. Dafür waren die Handwerker, die sich gestern Abend vor uns gestellt haben, heute bereits recht früh wieder unterwegs – und dabei nicht gerade leise.
Unser erstes Ziel für heute ist der Pembrokeshire Coast National Park, genauer gesagt die Gegend rund um Maidenhall / Southwood Estate. Nach etwa 35 Minuten Fahrt erreichen wir den Parkplatz, von dem unsere kleine Wanderung startet. Zunächst laufen wir an der Küste entlang. Der Weg ist stellenweise recht steil, dafür gibt es aber immer wieder schöne Ausblicke auf Strand, Meer und die Steilküste. Unten am Strand dreht jemand mit einem Strandbuggy seine Runden, etwas weiter draußen steht eine Gruppe – vermutlich eine Surfschule – gemeinsam im Wasser.
Der Weg führt uns schließlich hinunter Richtung Strand. Wir laufen allerdings nicht direkt auf den Sand, sondern bleiben hinter einem Geröllstein-Bereich. Das Ganze wirkt etwas künstlich angelegt – vermutlich eine Form von Küstenschutz. Danach geht es für ein kleines Stück an der Straße entlang, bevor wir rechts wieder den Hang hinauf abbiegen und damit langsam den Rückweg einleiten. Nun führt die Strecke vor allem über Wiesen und Weiden. Wir laufen an Kühen vorbei, zwischendurch auch durch ein kleines Waldstück entlang eines Bachs. Diesen überqueren wir über ein paar Stepping Stones, bevor es weiter über offene Flächen geht. Zwischendurch geht es eine steile Treppe den Hang hinauf, umgeben von Bluebells. Die Treppe scheint allerdings nicht nur von Menschen genutzt zu werden – vermutlich laufen hier regelmäßig auch Kühe entlang –, entsprechend uneben und etwas matschig ist sie stellenweise.
Die Strecke zieht sich noch ein wenig über weitere Wiesen und schließlich auch über eine Weide mit einigen Pferden. Nach insgesamt etwa 2 Stunden erreichen wir wieder das Auto.
















