Von Nevern geht es etwa 15 Minuten weiter zum „Pentre Ifan Burial Chamber“. Parken können wir ganz praktisch direkt am Straßenrand vor dem Eingang. Das Gelände selbst ist frei zugänglich und kann einfach so besucht werden. Zum Glück ist gerade nicht besonders viel los, sodass wir uns alles in Ruhe anschauen können.
Im Zentrum steht der beeindruckende Dolmen mit seinem riesigen Deckstein. Das Faszinierende dabei ist, dass der Stein fast schwebend wirkt, da er nur an drei vergleichsweise kleinen Punkten aufliegt. Auch wenn die Anlage heute „Burial Chamber“ genannt wird, war sie vermutlich gar kein klassisches Grab. Wahrscheinlich diente sie eher als Landmarke oder schlicht als monumentales Prestigeobjekt – frei nach dem Motto: „Schaut mal, was wir hier gebaut haben.“
Besonders beeindruckend ist die Größe des Decksteins. Wir können problemlos darunter stehen und ihn je nach Position nicht einmal berühren. Erst wenn man direkt davorsteht, merkt man wirklich, wie groß die Konstruktion eigentlich ist.
Rund um den Dolmen liegen noch mehrere weitere Steine verteilt in der Landschaft. Ob diese ursprünglich ebenfalls Teil der Anlage waren, lässt sich für uns schwer sagen. Und auch in den Mauern, die heute die umliegenden Felder begrenzen, dürften vermutlich über die Jahrhunderte einige ehemalige Steine der Anlage verschwunden sein.
Nach etwa 40 Minuten haben wir uns sattgesehen und -gegessen und treten die Weiterfahrt an.









