Hirnspuk

Wales Tag 12 – Strumble Head

Nach einer Nacht im wirklich schönen Zimmer – leider allerdings mit ziemlich harten Betten – starten wir mit einem sehr guten Frühstück in den Tag. Besonders ungewöhnlich für diese Reise bisher ist, dass es tatsächlich auch mal „Cold Cuts“ gibt, also Käse- und Wurstaufschnitt.

Danach geht es weiter zu unserem ersten Ziel des Tages, dem Strumble Head. Nach etwa 20 Minuten Fahrt über teilweise recht schmale und etwas abenteuerliche Straßen erreichen wir die Küste.

Eigentlich hatten wir hier eine kleine Wanderung entlang der Klippen geplant. Vor Ort wird aber schnell klar: Das wird heute eher nichts. Es stürmt wirklich ordentlich. Das Meer ist entsprechend stark aufgepeitscht, die Wellen schlagen heftig gegen die Küste und der Wind drückt teilweise so stark, dass man sich leicht dagegen lehnen kann. Trotzdem haben wir von hier einen wirklich schönen Blick auf das Meer, die Steilküste und den Leuchtturm auf der kleinen vorgelagerten Insel. Statt der längeren Wanderung laufen wir nur ein kleines Stück an der Küste entlang und machen einige Fotos vom Leuchtturm und der rauen Landschaft.

Zwischendurch schauen wir noch in ein kleines Gebäude hinein – eine ehemalige Radarstation aus dem Zweiten Weltkrieg, die heute als Tierbeobachtungspunkt genutzt wird. Wegen des starken Wellengangs gibt es im Meer allerdings nicht viel zu sehen. Vermutlich lassen sich die Tiere bei solchen Bedingungen ohnehin eher nicht an der Oberfläche blicken. Ein paar Vögel können wir trotzdem beobachten, wie sie teils ziemlich mit dem Wind kämpfen. Unter anderem sehen wir verschiedene Möwenarten, einen Regenbrachvogel und auch einen Basstölpel.

Nach etwa 45 Minuten ziehen wir gut durchgepustet weiter.

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