Hirnspuk

Wales Tag 13 – Llanerchaeron

Nach einem entspannten Frühstück geht es heute zum nur etwa 15 Minuten entfernten Llanerchaeron Estate. Für den Parkplatz müssen wir zwar zahlen, der Eintritt selbst ist dank National Trust bzw. INTO für uns aber wieder kostenlos.

Das Anwesen besteht aus einer Georgianischen Villa mit Gärten, Farmbereich und weitläufigen Parkanlagen. Zuerst schauen wir uns das Herrenhaus an. Direkt auffällig ist dabei die extreme Symmetrie des Gebäudes. Ein Mitarbeiter des National Trust weist uns sogar extra darauf hin, dass hier teilweise lieber falsche Türen eingebaut wurden, als die Symmetrie des Hauses zu zerstören.

Ansonsten finden wir die Villa selbst allerdings eher weniger spannend. Interessanter sind für uns eindeutig die Bereiche der Bediensteten und die Wirtschaftsgebäude. Dort gibt es unter anderem eine eigene Käserei und Milchverarbeitung für Butter, ein separates Backhaus, eine kleine Brauerei, einen Raum zum Einsalzen von Fleisch, eine Wäscherei und natürlich die üblichen Küchen- und Lagerräume. Außerdem wohnen dort heutzutage noch zwei Katzen mit eigenem kleinen Domizil.

Nach dem Hausbesuch laufen wir durch die Walled Gardens, die hier vor allem als Nutzgärten angelegt sind. Wir sehen alte historische Gewächshausreste und machen noch einen kurzen Abstecher zu einem kleinen Teich, bevor es recht schnell weiter zum Farmbereich geht.

Dort entdecken wir unter anderem mehrere historische runde Lagerplätze für Heu und Getreide. Effektiv sind das große runde Steinplattformen – entweder mit Lüftungsschlitzen für Heu oder mit überstehendem Rand als Schutz vor Nagern beim Lagern von Getreide. Das Material wurde hier aufgeschichtet und anschließend mit einem Dach geschützt.

Anschließend schauen wir uns die verschiedenen Wirtschaftsgebäude an: Scheunen, ein Kutschenhaus, Stallungen für Pferde, Schweine, Kühe und Bullen, Hundezwinger sowie separate Küchen zur Zubereitung des Tierfutters. Zwischendrin läuft auch noch ein Truthahn laut vor sich hin „gubbelnd“ über das Gelände. Es gibt noch einige weitere Farmgebäude, diese sind jedoch nicht zu besichtigen.

Insgesamt ist das Gelände zwar ganz nett anzuschauen, aber für uns nicht das interessanteste. Nach etwa zwei Stunden geht es dann wieder weiter.

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