Von unserem Besuch bei den Devil’s Bridge Waterfalls geht es anschließend weiter ins knapp eine halbe Stunde entfernte Aberystwyth. Dort parken wir zunächst bei Tesco, nutzen die praktische Gelegenheit für einen Toilettenstopp und kaufen gleich noch etwas Wassernachschub ein.
Danach laufen wir einmal kurz durch die Küstenstadt, die laut unserer Recherche eigentlich recht schön sein soll. So ganz erschließt sich uns allerdings nicht, wo genau dieser Eindruck herkommen soll. Fairerweise: Die Häuser entlang der Promenade wirken durchaus nett, insgesamt ist Aberystwyth für unseren Geschmack aber einfach vor allem viel Stadt und weniger wirklich hübscher Küstenort. Vielleicht waren wir auch einfach an den falschen Ecken unterwegs.
Natürlich darf unterwegs trotzdem noch ein Geocache gefunden werden. Außerdem laufen wir kurz hinunter an den Strand. Da wir nichts wirklich Überzeugendes „auf die Hand“ zum Essen finden und auch das Café im Tesco bereits geschlossen hat, wird es am Ende wieder ein Meal Deal – diesmal aber nur einer zum Teilen, denn für den Abend planen wir ohnehin noch etwas Warmes im Ort unserer Unterkunft.
Nach insgesamt etwa 1¾ Stunden – inklusive zweimal Tesco und Essen – fahren wir weiter Richtung Unterkunft. Diese liegt heute im etwa eine Stunde entfernten Dolgellau.
Bereits vorab hatte uns unser Host eine bebilderte Wegbeschreibung für die Zufahrt geschickt – und das war auch wirklich gut so. Denn mit Google Maps alleine hätten wir uns sicher gefragt, ob wir hier richtig geleitet werden. Die Straßen, wenn man sie so nennen will, sind dermaßen eng, dass wir mehrfach die Luft anhalten.
An der Unterkunft angekommen werden wir herzlich von unserem Gastgeber begrüßt und bekommen direkt unser großes und wirklich schönes Zimmer gezeigt. Unser Host weist uns auch gleich darauf hin, dass die Geschäfte/Restaurants in diesem Ort eher früh zu machen, und wenn wir noch etwas Essen möchten, sollen wir lieber zeitig los. Die angepeilte Chippy macht bspw. bereits um 20 Uhr zu. Also beziehen wir unser Zimmer erst einmal noch nicht, sondern ziehen direkt wieder los in den Ort. Zwar gäbe es noch ein paar andere Optionen zum Essen, dafür hätten wir aber erst einmal genauer schauen müssen, was überhaupt geöffnet hat. Also entscheiden wir uns für die bereits vorab recherchierte Chippy und werden nicht enttäuscht. Der Fisch ist, nach etwas zusätzlichem Salz, wirklich gut.
Nach dem Essen laufen wir noch eine Weile durch Dolgellau und der Ort gefällt uns auf Anhieb richtig gut. Die Häuser bestehen fast alle aus großen Natursteinen und sind nicht verputzt, was dem Ganzen einen sehr urigen Charakter gibt. Dazu kommen viele verwinkelte Straßen, kleine Geschäfte, mehrere Pubs, der Blick auf die umliegenden Berge und ein Fluss, der durch den Ort verläuft. Natürlich werden dabei auch noch ein paar Caches gesucht. Insgesamt wirkt der Ort angenehm alt und gemütlich – definitiv ein schöner erster Eindruck.

























