Nach dem Besuch des Bodnant Garden geht es für uns etwa 20 Minuten weiter nach Conwy, genauer gesagt zu unserer heutigen Unterkunft, dem „Gwynfryn B&B“. Das Navi führt uns dabei leider auf einem unnötig komplizierten Weg durch den Ort.
Vor der Unterkunft halten wir erst einmal kurz unerlaubter Weise auf der Straße, um unser Gepäck auszuladen. Ich gehe schnell hinein zum Einchecken und übergebe anschließend den Schlüssel an Tine, die schon einmal mit weiterem Gepäck ins Haus geht, während ich das Auto um die Ecke auf einem öffentlichen Parkplatz abstelle. Das Besondere an dieser Unterkunft ist das dazugehörige Restaurant „Hidden Chapel“. Dieses befindet sich tatsächlich in einer ehemaligen Kapelle, die von außen allerdings einfach wie ein normales Wohnhaus aussieht. Hier werden wir morgen auch frühstücken.
Nachdem wir das Zimmer bezogen haben, ziehen wir noch einmal los, um Conwy zu erkunden. Der Ort gefällt uns direkt ziemlich gut mit seinen vielen Natursteinhäusern und dem eher historischen Flair. Besonders beeindruckend ist die fast komplett erhaltene Stadtmauer mit ihren Toren, die man (vermutlich komplett) begehen und damit fast die Stadt umrunden kann – wenn gerade kein Filmdreh ist. Wir ziehen anhand eines Adventure-Lab-Caches durch die Stadt und laufen dabei unter anderem am Hafen entlang. Dort entdecken wir auch das angeblich schmalste Haus Großbritanniens.
Etwas schwieriger gestaltet sich die Essenssuche, denn erstaunlich viel hat (heute/bereits) geschlossen. Schließlich finden wir doch einen Pub, der uns zusagt und bei dem wir gerade noch Essen bestellen dürfen. Wir entscheiden uns für Burger mit Pommes – und der Burger hier ist wirklich richtig gut. Definitiv nicht zu vergleichen mit dem fragwürdigen „Burger“ in der Chippy vor ein paar Tagen.
Nach dem Abendessen laufen wir durch die Stadt und in Richtung Castle. Eigentlich wollten wir die Burg morgen ausführlich besichtigen, daraus wird allerdings leider nichts, denn wie wir bereits bei der Dinorwig Slate Quarry erfahren haben, finden hier aktuell Filmaufnahmen statt. Schon von außen sehen wir einige Absperrungen sowie möglicherweise sogar einen Greenscreen-Aufbau im Eingang.
Von der Burg aus laufen wir über die Brücke, um dort den Bonus des Lab-Caches zu suchen. Dabei haben wir einen schönen Blick über das Wasser bzw. den Schlamm, denn natürlich ist Ebbe – was auch sonst. Das führt bei tief stehender Sonne aber zu recht coolen Fotos.
Zurück geht es dann über die Suspension Footbridge (National Trust) Richtung Castle. Direkt daneben verläuft auch die Bahnstrecke, die hier über dem Wasser komplett in einer Art Röhre verschwindet und anschließend neben beziehungsweise unter der Burg weiterführt.
Rund um die Burg entdecken wir immer mehr Hinweise auf die Filmproduktion: abgesperrte Bereiche, belegte Parkplätze, Technikfahrzeuge und schließlich sogar einen Generatorwagen von Universal. Entweder vermieten die solche Fahrzeuge einfach oder Universal ist tatsächlich direkt beteiligt. Überall tauchen außerdem die inzwischen schon bekannten Neon-Schilder mit Kürzeln wie „KTN TEC“, „KTN LOC“, „KTN CREW“ oder „KTN CROWD“ auf, die den Filmcrews den Weg weisen.
Danach geht es zurück zur Unterkunft. Dort wird noch etwas gelesen und gebloggt, bevor wir schließlich ins Bett fallen.








































