Unsere Nacht ist leider alles andere als gut. Das liegt nicht direkt am Hotel, sondern eher daran, dass wir nach einem insgesamt doch recht kühlen Urlaub heute plötzlich Temperaturen von bis zu 26 °C (laut Auto) haben. Das Hotel besitzt allerdings keine Klimaanlage und die Fenster lassen sich auch nur sehr eingeschränkt öffnen. Dadurch steigt die Temperatur im Zimmer nachts von anfangs noch halbwegs angenehmen 22 °C auf bis zu 24,5 °C an – und damit ist an wirklich guten Schlaf leider nicht mehr zu denken.
Am nächsten Morgen sorgt unsere Frühstücksbestellung zunächst für etwas Verwunderung: Obwohl in unserem Meal Deal eigentlich ein komplettes englisches Frühstück enthalten wäre, bestellen wir nur jeweils ein gekochtes Ei und bedienen uns ansonsten lieber schnell am Müsli- und Toastbuffet. Wir haben heute einfach etwas Zeitdruck und nach dieser Nacht bzw. durch die Müdigkeit auch nicht wirklich großen Appetit.
Nach dem Checkout geht es noch kurz zur Tankstelle, denn das Auto muss vollgetankt zurückgegeben werden. Anschließend fahren wir zum „Car Village“, das wir gegen 8:15 Uhr erreichen. Von dort bringt uns ein Shuttlebus weiter zum Flughafen.
Am Flughafen geben wir zunächst unser Gepäck ab. Das dauert allerdings etwas länger, da viele Reisende offenbar die zahlreichen Schilder mit „Baggage Drop-off with Tag“ ignorieren und ihre Gepäckanhänger nicht selbst an den Automaten ausdrucken und befestigen. Unser Mitarbeiter wirkt jedenfalls sehr glücklich darüber, dass bei uns einfach nur die Koffer aufs Band gelegt werden müssen und wir direkt fertig sind.
Danach geht es durch die Sicherheitskontrolle und anschließend erst einmal zum Warten, denn das Gate wird hier erst etwa eine Stunde vor Abflug bekanntgegeben. Währenddessen bloggen wir noch etwas weiter. Die Bilder für die nächsten Beiträge habe ich zwar schon gestern hochgeladen, allerdings ist das WLAN am Flughafen heute alles andere als schnell, was die Sache erschwert.
Beim Boarding gibt es dann noch eine kleine Verzögerung, weil offenbar ein Gepäcklader etwas unsanft an das Flugzeug angedockt hat. Der deutliche Ruck durchs Flugzeug sorgt dafür, dass der Captain die Situation erst einmal selbst überprüft. Aber alles gut, die Flugzeuge sind genau dafür gebaut, wie er uns mitteilt – sie sind um die Ladeluke extra verstärkt.
Mit etwa 20 Minuten Verspätung durch viel Verkehr starten wir schließlich Richtung Deutschland. In Frankfurt landen wir dann fast wieder pünktlich. Die Koffer lassen jedoch auf sich warten, aber anschließend bekommen wir direkt unseren Bus und sind schon bald wieder zuhause.
Schade, dass der Urlaub vorbei ist – aber irgendwie ist es natürlich auch schön, wieder im eigenen Bett zu schlafen. Wenn man uns fragt, was man sich in Wales mit begrenzter Zeit anschauen sollte, würden wir rückblickend auf jeden Fall eher Nord-Wales empfehlen, da hier für unseren Geschmack etwas mehr Abwechslung möglich ist (Burgen, Berge, Klippen, Prähistorisches, Herrenhäuser, Strände, kleine Orte …).
