Von der Tintern Abbey geht es weiter zur Chepstow Castle – etwa 25 Minuten Fahrt.
Die Burg wirkt zunächst eher unspektakulär und klein, da man durch das Eingangstor erstmal auf eine größere Wiese kommt, umgeben von Mauern und Gebäuden. Schnell stellt sich aber heraus, dass dies nur der erste Teil der Anlage ist, denn dahinter folgen noch vier weitere Bereiche. Insgesamt ist die Burg also deutlich größer als es anfangs scheint.
Es gibt viele schöne Details zu entdecken, leider aber nur recht wenige Informationstafeln. Mit den vorhandenen Infos und etwas Vorwissen können wir dennoch vieles rekonstruieren. Besonders schön hier: die Anlage wirkt sehr explorativ. An vielen Stellen kann man durch kleine Gänge laufen, irgendwo hoch- oder hinuntersteigen oder neue Ecken entdecken – dadurch gibt es eigentlich ständig irgendetwas zu erkunden.
Richtig beeindruckend ist der älteste Teil der Burg, die sogenannte Great Hall. Hier sind noch erstaunlich viele Dekore und Ornamente erhalten. Faszinierend, wie fein die Steinmetze damals gearbeitet haben, und dass dies bis heute erhalten geblieben ist.
Von der Burg aus können wir außerdem auf den Fluss blicken, an dem sie liegt. Gerade ist allerdings Ebbe, daher reicht das Wasser aktuell nicht bis an den Felsen der Burg heran. Stattdessen befindet sich darunter erstmal eine größere Schlammfläche.
Da es hier so viel zu erkunden gibt, verbringen wir deutlich mehr Zeit vor Ort als ursprünglich geplant. Nach etwa 2 Stunden treten wir die Weiterreise an – genauso lange haben wir auch das Parkticket bezahlt. Passt perfekt.







































