Hirnspuk

Wales Tag 6 – Dyffryn Gardens

Vom Caerphilly Castle geht es in etwa 30 Minuten weiter zu den Dyffryn Gardens (National Trust – Eintritt dank INTO für uns kostenlos). Vor dem eigentlichen Gartenbesuch ergänzen wir unser Mittagessen noch im Café durch eine Cheese & Onion Pasty. Danach geht es hinein ins Gelände.

Die Anlage ist weitläufig und besteht aus verschiedenen Gartenbereichen sowie einem Arboretum. Wir konzentrieren uns heute allerdings nur auf die eigentlichen Gärten. Das Haus selbst ist aktuell nicht öffentlich zugänglich – außer wenn genügend Volunteers vor Ort sind, die einen einzelnen Raum öffnen, in dem Kostüme aus einer BBC-Serie ausgestellt werden, die hier wohl gedreht wurde. Mehr gibt es im Haus momentan aber nicht zu sehen. Macht uns allerdings nichts aus, wir sind sowieso hauptsächlich wegen der Gärten hier.

Aktuell steht im Garten alles im Zeichen der Wisteria (Blauregen), die hier vom National Trust besonders zelebriert wird. Am Eingang bekommen wir sogar eine eigene Karte mit den Standorten aller Pflanzen ausgehändigt.

Wir starten im mediterranen Garten und ziehen von dort durch die verschiedenen weiteren Bereiche: unter anderem den exotischen Garten mit Palmen, den Steingarten, den Pompeii Garden mit besonders vielen verschiedenen Wisteria-Arten, den aktuell im Umbau befindlichen Theatergarten sowie den Rosengarten, der zu dieser Jahreszeit allerdings noch eher rosenslos wirkt.

Unterwegs kommen wir außerdem an der sogenannten „Old Lady“ vorbei, einer besonders alten Wisteria-Pflanze, deren Stamm nur noch aus wenigen Teilen besteht und die wohl bereits zweimal umgefallen ist. Sie gilt als eine der vermutlich frühesten nach Großbritannien importierten Wisteria-Pflanzen.

An verschiedenen Stellen in den Gärten sehen wir alte Aquarelle, die dem National Trust dabei helfen, die ursprüngliche Gestaltung der Anlage besser nachzuvollziehen. Auf Basis dieser Bilder versucht man heute viele Bereiche – inklusive der zahlreichen Wisteria – möglichst originalgetreu wiederherzustellen.

Neben dem Blauregen entdecken wir auch viele andere schöne Blumen, wobei noch längst nicht alles in voller Blüte steht. In ein paar Wochen dürfte die Anlage vermutlich noch beeindruckender aussehen. Dazu beobachten uns beim Herumlaufen immer wieder zahlreiche Rotkehlchen.

Nach gut zwei Stunden haben wir unsere Runde beendet – wohlgemerkt ohne das Arboretum – und fahren weiter.

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