Nach einer Nacht im großen, aber recht harten Bett und mit etwas fragwürdigen Kissen geht es erstmal hinunter zum Frühstück. Dieses fällt leider recht ausgesucht und insgesamt nicht besonders gut aus – aber immerhin finden wir etwas, das wir essen können. Danach geht es weiter nach Aberdulais (betreut durch den National Trust). Der Eintritt ist hier generell kostenlos.
Vor Ort erwartet uns Industriekultur in Form der Ruinen einer ehemaligen Zinnfabrik mit Wasserfall und Wasserrad zur Stromgewinnung. Die Anlage selbst ist allerdings recht übersichtlich und es gibt überraschend wenige Informationen vor Ort. Ein richtiges Visitor Center scheint es inzwischen auch nicht mehr zu geben.
Das Turbinenhaus mit einigen Infoschildern darin ist leider geschlossen. Zumindest können wir durch ein Fenster etwas hineinsehen. Vermutlich hätte man von dort auch auf die Plattform oberhalb des großen Wasserrads gelangen können.
In einem anderen Gebäude finden wir dann noch ein Informationsvideo sowie einige Schilder, die das damalige Leben und Arbeiten hier näherbringen. Dabei stoßen wir auch auf die Information, dass bestimmte Arbeiten regelmäßig von 8-jährigen Kindern übernommen wurden – schon ziemlich krass und definitiv einer dieser Momente, in denen man merkt, dass wir heute in einer sehr guten Zeit leben.
Insgesamt ganz nett anzuschauen, aber unserer Meinung nach keinen größeren Umweg wert – außer man interessiert sich besonders für Industriegeschichte und entsprechende Ruinen.










