Von Aberdulais geht es weiter zu den Henrhyd Falls, etwa eine halbe Stunde Fahrt entfernt. Vom Parkplatz aus führt uns eine kurze, aber recht steile Wanderung hinunter ins Tal. Unten überqueren wir den Fluss über eine kleine Brücke, steigen auf der anderen Seite wieder einige Treppen hinauf und folgen dann noch etwas dem Talverlauf, bis wir schließlich den Wasserfall erreichen.
Besonders spannend an diesem Tal ist der tiefe und steile Einschnitt, durch den hier vergleichsweise wenig Licht einfällt. Dadurch wachsen die Bäume sehr hoch und sorgen wiederum für viel Schatten, was hier eine ganz besondere Vegetation ermöglicht. Der Wald gefällt uns richtig gut: überall Farn und Moos, dazu viele Vogelstimmen und immer wieder Rotkehlchen, Amseln und vermutlich auch Gebirgsstelzen.
Unser Mittagessen gibt es heute auf einem liegenden Baumstamm mit Blick auf den Wasserfall. Währenddessen beobachten wir einige Leute, die hinter dem Wasserfall entlangklettern, machen Fotos und genießen einfach etwas die Atmosphäre hier unten.
Für den Rückweg trennen wir uns kurz: Tine nimmt den anderen bzw. kürzeren Weg nach oben und spart sich damit den erneuten Abstieg zum Fluss. Ich dagegen laufe mit etwas mehr „Speed“ durchs Tal zurück und auf der anderen Seite wieder hinauf zum Parkplatz, um das Auto zu holen. Tatsächlich schaffe ich es fast zeitgleich mit Tine oben anzukommen und sie wieder einzusammeln – fühle mich danach allerdings fast so, als hätte ich selbst unter dem Wasserfall gestanden ;)















