Hirnspuk

Wales Tag 7 – Clyne Gardens

Nach dem Besuch der Henrhyd Falls geht es etwas länger weiter Richtung Westen. Wir fahren – inklusive Tankstopp – etwa eine Stunde bis zu den Clyne Gardens.

Dabei handelt es sich um einen richtig großen Park, ursprünglich die Gartenanlage eines Herrenhauses, heute jedoch öffentlich zugänglich. Wir parken im Wohngebiet oberhalb des Parks und gelangen zunächst auf eine große Wiese mit schönem Blick über das Gelände und hinüber zur Swansea Bay. Hier sehen wir auch viele Hunde herumtollen und spielen.

Im obern Teil des Parks sind neben Wiesen auch große Bäume, darunter Zedern und Redwoods. Außerdem finden wir hier auch das ehemalige Herrenhaus selbst, das sich in Privatbesitz befindet und hier schlicht als „Castle“ bezeichnet wird.

Weiter unten im Park wird es dann besonders schön: sehr viel Rhododendron, allerdings nicht nur die typischen Büsche, sondern richtige Bäume. Viele davon stehen aktuell voll in Blüte. Der ehemalige Besitzer – ein Admiral – sammelte und züchtete offenbar verschiedene Rhododendron-Arten, weshalb die Vielfalt hier entsprechend groß ist. Wir laufen an einem idyllischen Bachlauf entlang, überall leuchten die buntesten Farben durch die blühenden Pflanzen – nicht nur Rhododendron.

Zwischendrin gibt es immer wieder kleinere Bauwerke aus der Zeit des privaten Gartens: einen kleinen Turm, den man betreten kann, eine kleine Hütte sowie eine japanische Brücke, die aktuell allerdings leider gesperrt ist und einen Hundefriedhof, kurz vor dem Park-Ausgang, an dem wir parken. Vor der Weiterfahrt suchen wir noch schnell einen Cache und machen uns dann, nach insgesamt etwa 2 Stunden im Park, auf den Weg zu unserem Hotel „The Grand Hotel*“ in Swansea.

Nach etwa 15 Minuten erreichen wir das neben dem Hotel gelegene Parkhaus. Dort parken wir erstmal, finden allerdings zunächst den Übergang zum Hotel nicht. Von außen sehen wir schließlich die Brücke, fahren bzw. laufen im Parkhaus nochmal ganz nach oben und kommen von dort direkt neben unserem Hotel raus.

Nach dem Check-in geht es aufs Zimmer. Die Flure wirken etwas älter und werden aktuell offenbar modernisiert, das Zimmer selbst scheint – bis auf das Bad – dagegen recht neu gemacht worden zu sein. Wir haben ein großes Zimmer, einen leicht bedrohlich nach vorne geneigten Schrank und leider auch eine recht laute Straße direkt vor dem Fenster.

Nach dem Beziehen des Zimmers brechen wir direkt wieder zu Fuß auf, denn etwa 10 Minuten entfernt haben wir einen Tisch im „Greek Flavours“ reserviert. Das Essen dort ist wirklich gut, allerdings ist es durch die Lüftung und die offene Küche recht laut.

Auf dem Rückweg schauen wir uns noch ein bisschen um. Zumindest in den Bereichen, durch die wir laufen, wirkt vieles eher heruntergekommen. Als wir wieder auf das Hotel zulaufen, fällt uns dann auch auf, dass das Gebäude ursprünglich wohl deutlich breiter war – aktuell fehlen in einem Bereich einfach mehrere Stockwerke. Hier ist derzeit eine Baustelle. Unser Zimmer grenzt momentan quasi direkt ans Nichts o.O
Innen kann ich im Flur dann sogar noch am Fenster einer abgeklebten Tür durch einen Ritz in der Abdeckung direkt auf die Baustelle hinausschauen.

Am Abend wird dann noch etwas gebloggt, bevor es ins ultraweiche Bett geht.

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