Hirnspuk

Wales Tag 20 – Swallow falls

Heute heißt es nach vier Nächten im „Anglesey Arms*“ wieder Abschied nehmen. Rückblickend müssen wir sagen, dass wir es dort insgesamt vermutlich gar nicht so schlecht getroffen haben. Das Bett war definitiv nicht das schlechteste unserer Reise. Allerdings war die Lautstärke aus der Bar am Abend schon teilweise ziemlich präsent und teils auch recht lange hörbar – im zweiten Stock wäre das vermutlich angenehmer gewesen. Leider war auch der Service im Restaurant/Pub eher durchwachsen. Sowohl abends als auch morgens saßen wir teilweise wirklich lange herum, bis Essen kam oder Dinge nachgefüllt wurden. Selbst einfache Sachen wie die Müslischalen wurden teils erst auf Nachfrage wieder aufgefüllt. Immerhin haben wir es geschafft, zum Frühstück ein paar Scheiben Käse zu bekommen – zwar nicht unbedingt die geschmacklich besten, aber immerhin mal etwas anderes als einfach wieder irgendeine Form von Ei. Dennoch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Dann geht es für uns weiter Richtung Osten und hinein beziehungsweise vorbei an den Ausläufern der Snowdonia-Berge. Unser erstes Ziel des Tages erreichen wir nach einer guten halben Stunde Fahrt: die Swallow Falls.

Vor Ort wird geparkt und anschließend geht es erst einmal durch ein kleines Drehkreuz – Eintritt: 2 £ pro Person. Danach führen einige Treppen hinauf und hinunter zu verschiedenen Aussichtsplattformen entlang des Wasserfalls.

Und der Wasserfall ist wirklich beeindruckend.

Die Swallow Falls ziehen sich breit durch die felsige Landschaft und bestehen aus mehreren Kaskaden und Abschnitten. Durch die großen Wassermengen wirkt alles unglaublich mächtig. Das Wasser schießt mit enormem Druck zwischen den zerklüfteten Felsen hindurch und sorgt überall für lautes Rauschen und Gischt.

Von den verschiedenen Plattformen ergeben sich immer wieder neue Perspektiven auf die Fälle. Mal blickt man eher von oben auf die Wassermassen, mal fast direkt seitlich hinein. Schön finden wir außerdem die vielen kleinen bemalten Steine, die jemand hier an verschiedenen Stellen versteckt hat. Sie tragen alle unterschiedliche positive Botschaften – eine nette kleine Ergänzung zu der ohnehin schon beeindruckenden Naturkulisse.

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